Satzung

Satzung

der

St. Benediktus-Schützenbruderschaft

V a r e n s e l l  e.V.

 

 

§ 1

Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „ St.-Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V.“.
  2. Der Sitz des Vereins ist 33397 Rietberg – Varensell.
  3. Die Bruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen, die bestrebt sind, die Ideale der historischen Schützenbruderschaften Deutschlands zu vertreten. Die Bruderschaft ist kirchlich mit der Pfarrvikarie St. Marien Varensell verbunden.

 

§ 2

Wesen und Zweck

  1. Die St.-Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschn. „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Die Organe des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden und bei Auflösung des Vereins keine vermögensrechtlichen Ansprüche gegen den Verein.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Hauptzweck des Vereines ist die Förderung des Schießsports und der Heimat- und der Brauchtumspflege. In diesem Rahmen wird alljährlich ein Heimatfest (mit Königsvogelschießen) veranstaltet. Zusätzlich kann zur Brauchtumspflege ein Maibaum aufgestellt werden. Dem Verein obliegt auch die Pflege christlichen Glaubens und Lebens durch die Heilighaltung der Sonn- und Feiertage, Teilnahme am Gottesdienst  und an den Prozessionen innerhalb der Gemeinde.

 

§ 3

a)     Mitgliedschaft und Aufnahme

 

  1. Mitglied kann jede Person christlicher Konfession werden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet hat und bereit ist, sich auf den Inhalt dieser Satzung zu verpflichten.
    Der Einzugsbereich deckt sich im Wesentlichen mit den Grenzen der früheren Gemeinde Varensell. Über Aufnahmegesuche von Personen, die außerhalb dieses Gemeindebezirks wohnen und Mitglied werden wollen, entscheidet der Vorstand.
  2. Die Mitglieder müssen im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sein und in rechtlicher Hinsicht einen achtbaren Lebenswandel führen. Mitglieder, die sich durch besondere Leistungen um die Bruderschaft  verdient gemacht haben, können durch Beschluss des Vorstandes eine Auszeichnung erhalten oder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  3. Schützenkönig mit Throngefolge einschließlich Damen, Jungschützenkönig mit Throngefolge einschließlich Damen, Altenschützenkönig mit Throngefolge einschließlich Damen sind für die     Dauer des Regierungsjahres Mitglieder der Bruderschaft und zwar beitragsfrei, sofern sie nicht bereits Mitglieder der Bruderschaft sind.
  4. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christlichen Grundsätze.
  5. Die Mitgliedschaft in der St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell berechtigt das Vereinsmitglied zum Trage der Uniform der Bruderschaft:
    Grüne Schützenjacke und grüner Hut in den offiziellen grünen Vereinsfarben, schwarze Hose, weißes Hemd und grüne Krawatte. Die Offiziere (ab Leutnant) tragen zusätzlich weiße Handschuhe.
  6. Der amtierende König und die männlichen Mitglieder des Hofstaates tragen während  der Dauer des Regierungsjahres bei allen offiziellen Anlässen die Uniform, wie unter Absatz 4 beschrieben, der St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V.
    Ist der neue König aktives Mitglied des Spielmannzuges der freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen und es ist sein Wunsch, die Uniform des Spielmannszuges während seiner Regierungszeit zu tragen, so ist diese Ausnahme zu gestatten, wenn auch die Mitglieder des Hofstaates die gleiche Uniform tragen.

b)    Ehrenmitglieder

  1. Personen, auch Nichtmitglieder, die sich um die Schützenbruderschaft außergewöhnliche Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Stimmenmehrheit zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.


 

§ 4

Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus:dem Schützenoberst
    dem Adjutanten
    dem Vorsitzenden
    dem stellvertretenden Vorsitzenden
    dem Schriftführer
    dem stellvertretenden Schriftführer
    dem Kassierer
    dem stellvertretenden Kassierer
    dem Schießmeister
    dem stellvertretenden Schießmeister
    dem Gespannführer
    dem Obmann der Fahnenoffiziere
    dem Platzwart
    dem jeweiligen Führer der Jungschützen
    dem jeweiligen Führer der Sportschützen
    sowie 1 Beisitzer

    Dem Vorstand gehören als weitere geborene Mitglieder an:

    1. als Präses der Pfarrer oder Vikar der kath. Kirchengemeinde St. Marien Varensell oder einer vom Leiter des Pastoralverbundes bestimmter Geistlicher.
    2. der jeweils amtierende König/Kaiser.
    3. Der amtierende König oder Kaiser wird nicht gemäß § 5 gewählt,  sondern ist nur während seiner Amtszeit als König oder Kaiser der Bruderschaft stimmberechtigtes Vorstandsmitglied.
      Des Weiteren gehören Ehrenmitglieder zum Vorstand und sind stimmberechtigt.
    4. Der Verein wird in allen gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten im Sinne des  § 26 BGB durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Zur Vertretung des Vereins ist jeder der beiden Vorsitzenden allein berechtigt.
    5. Sollten der 1. und 2. Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen ausfallen und ihnen  die Vertretung des Vereins nicht möglich sein, werden sie vom Kassierer und Schriftführer  gemeinsam vertreten.

 

 


 

§ 5

Wahl des Vorstandes

  1. Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf die Dauer von drei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt.  Das Mitglied des Vorstandes kann auch für eine kürzere Zeit gewählt werden.
    Der Obmann der Fahnenoffiziere wird von den Fahnenoffizieren gewählt.
    Auf Antrag muss geheime Wahl erfolgen.
  2. Innerhalb des Vorstandes sind die Aufgaben wie folgt verteilt:

a)      Der Oberst hat das Kommando über das gesamte Schützenregiment bei öffentlichen Veranstaltungen.
Er hat das Recht,  im Verhinderungsfall seinen Stellvertreter selbst zu bestimmen.

b)      Der Vorsitzende hat den Vorsitz im Vorstand und in der Mitgliederversammlung. Er hat für die Ausführung von deren Beschlüssen zu sorgen, den Schriftwechsel zu vollziehen, Anweisungen an die Vereinskasse zu erteilen und alle Veranstaltungen zu leiten. Der stellvertretende Vorsitzende hat ihn bei diesen Obliegenheiten zu unterstützen, bzw. bei seiner Abwesenheit zu vertreten.

c)       Der Schriftführer hat die Akten der Bruderschaft in Ordnung zu halten, die Protokolle der Vorstandsitzungen und der Mitgliederversammlungen sowie den Jahresbericht zu erstellen.

d)      Der Kassierer hat die Kassengeschäfte zu führen.

e)      Der Schießmeister organisiert das Brauchtumsschießen und das sportliche Schießen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür  – unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes – die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schießsports. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.

f)       Zum Schießmeister und zum stellv. Schießmeister sollten nur gewählt werden, wer im Besitz einer  gültigen Schießleiterqualifikation ist.

g)      Bei Schießveranstaltungen der Sportschützen hat eine vom Vorsitzenden der Sportschützengruppe oder vom Brudermeister bestellte Aufsichtsperson mit den erforderlichen Qualifikationen die Aufsicht.

h)      Der Platzwart/die Platzordner haben die Aufsicht auf dem Festplatz während der Schützenfesttage.

i)        der Präses wahrt die geistlichen, kirchlichen und kulturellen Aufgaben der Schützenbruderschaft.

Die Befugnisse des Vorstandes insgesamt sind

j)        Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern,

k)      Prüfung der Jahresrechnung,

l)        Bewilligung von Ausgaben,

m)    Festsetzung von Beihilfen für Veranstaltungen,

n)      Festsetzung des Eintrittsgeldes zum Betreten der Festräume und des Festplatzes.

  • o)      Vergabe der Festschenke,

p)      Vertretung des Vereins nach außen.

  1. Der Vorsitzende ruft den Vorstand ein, so oft die Lage der Geschäfte es erfordert, insbesondere wenn zwei Vorstandsmitglieder es schriftlich beantragen. Die Einladung hat rechtzeitig schriftliche mit Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
  2. Zur Beschlussfassung müssen der Vorsitzende und mindestens sechs Mitglieder mitwirken. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  3. In eiligen und dringenden Fällen kann mündlich geladen werden.

 

§ 6

Mitgliederversammlung und deren Aufgaben

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Einladung erfolgt durch Bekanntmachung in der Tageszeitung „Die Glocke“ und auf der vereinseigenen Homepage  oder schriftlich.
  2. Der Mitgliederversammlung obliegt:
    1. die Entgegennahme des Jahresberichts, die Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes,
    2. die Wahl des Vorstandes gemäß § 5,
    3. die Entscheidung über die Festsetzung der jährlichen Mitgliedsbeiträge,
    4. die Wahl von Rechnungsprüfern (keine Vorstandsmitglieder),
    5. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins.
    6. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Sollte dieses nicht zu einem Ergebnis führen, so reicht im zweiten Wahlgang die einfache  Mehrheit.
      Die Beschlussfassung erfolgt öffentlich durch Handzeichen.
      Beschlüsse, durch die die Satzung geändert wird, und Beschlüsse über die Auflösung bedürfen  einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.
    7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen. Dieses ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben. Dabei sollten Ort und Zeit  der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.

 

§ 7

Beiträge

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Mitgliedsbeitrag jährlich zu zahlen. Jugendliche Mitglieder sind bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres von der Entrichtung von Geldbeiträgen befreit.
  2. Der Bruderschaftsgroschen für den Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften ist im Jahresbeitrag enthalten.

 

§ 8

Verlust der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss.
  2. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen  Anspruch auf Auseinandersetzung.
    Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
  3. Der Austritt ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muss gegenüber dem Vorstand schriftlich abgegeben werden.
  4. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt.  Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist.
  5. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung der Schützenbruderschaft nach vorheriger Anhörung des Betroffenen (rechtliches Gehör). Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit, Klage beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften binnen vier Wochen einzureichen. Bei Ausschluss findet keine Rückerstattung von Anteilen des Beitrages statt.
  6. Ausgeschlossene Vorstandsmitglieder scheiden mit der Ausschlussentscheidung aus ihren Ämtern aus.

 

§ 9

Kirchliches

  1. Die Bruderschaft lässt in jedem Jahr zwei Hochämter lesen, das eine am Tage des Heimatfestes für die lebenden und verstorbenen Mitglieder, das andere am Benediktustag.
    In beiden Fällen hat die Bruderschaftsfahne am Altar zu erscheinen.
    Beim Begräbnis eines Mitgliedes beteiligt sich die Bruderschaft mit Fahne in größtmöglicher Anzahl und legt einen Kranz nieder. An Fronleichnam nimmt sie mit Fahne und einer Abordnung an der Prozession teil.

 

§ 10

Kunst und Kulturpflege

  1. Die Schützenbruderschaft pflegt die christliche und geschichtliche Kultur der Heimat. Der Vorstand hat darüber zu wachen, dass die alten Besitztümer der Schützenbruderschaft, vor allem die, die Kunstwert oder sonstigen historischen Wert haben, wie Bruderschaftsfahnen und Standarten, Königssilber, Urkunden und Protokollbücher, katalogisiert, sorgfältig und sicher verwahrt werden.
    Der Vorstand hat dafür zu sorgen, dass eine Vereinschronik angelegt wird.

§ 11

a) Vogelschießen

  1. Das Königsvogelschießen ist Brauchtum in unserer Bruderschaft. Die Schießmeister haben das Schießen sorgfältig zu überwachen. Am Vogelschießen dürfen nur Mitglieder, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und Ehrengäste teilnehmen.
    Die Reihenfolge des Schießens kann durch die Verteilung von Losnummern erfolgen.

 

b) Sportschießen

  1. Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schießen nach den  Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schießsportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.

 

§ 12

Kassenprüfer

  1. Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden 3 Kassenprüfer prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung den Prüfbericht. Jedes Jahr ist ein Kassenprüfer für 3 Jahre zu wählen. Eine direkt anschließende Wiederwahl ist nicht zulässig.

 

§ 13

Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur vom Vorstand beantragt werden. Der Beschluss über den Antrag obliegt einer ausschließlich hierzu einzuberufenden Mitgliederversammlung.
  2. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen der erschienenen Mitglieder. Kommt diese Mehrheit nicht zustande, so kann eine innerhalb von sechs Wochen hierzu erneut einberufene Mitgliederversammlung die Auflösung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschließen.
    Die zweite Abstimmung hat in jedem Falle geheim zu erfolgen.
  3. Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Pfarrvikarie St. Marien in Rietberg-Varensell, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige,  mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  4. Die historischen Traditionsgegenstände wie Fahnen, Standarten, Königsketten, Urkunden und Bücher als erhaltenswerte Kulturgüter fallen an den Bund, der diese Gegenstände zur Erfüllung seiner eigenen Aufgaben ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte kulturelle Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
  5. Bei Wiedererrichtung und Anerkennung einer neuen gemeinnützigen Schützenbruderschaft in Varensell mit gleicher Zielrichtung im Sinne dieser Satzung könnten die historischen Traditionsgegenstände nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung dieser neuen Vereinigung übergeben werden.
  6. Der Vermögensübergang ist dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.

 

§ 14

Geschäftsordnung

  1. Die Schützenbruderschaft kann sich eine Geschäftsordnung geben. Diese wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

 

§ 15

Schiedsgericht

  1. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und der Schützenbruderschaft bzw. zwischen Mitgliedern untereinander, sollen vom Vorstand geschlichtet werden. Falls dies nicht möglich ist, ist das Schiedsgericht beim Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften anzurufen. Jedes einzelne Mitglied hat das Recht, sich direkt an das Schiedsgericht des Bundes zu wenden.
  2. Die Schiedsgerichtsordnung des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist in der Fassung vom 14.3.2010 Bestandteil der Satzung der Schützenbruderschaft und für diese und deren Mitglieder verbindlich.

 


 

§ 16

Datenschutzerklärung

  1. Datenspeicherung und Verarbeitung
    Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt die  St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V. seine Adresse, sein Geburtsdatum, seine Bankverbindung und soweit erforderlich auch weitere persönliche Daten auf. Diese Informationen werden in dem vereinseigenen EDV-System beim gesetzlichen Vorstand, dem Brudermeister und/oder Schriftführer und/oder Kassierer gespeichert. Jedem Vereinsmitglied wird dabei eine Mitgliedsnummer zugeordnet. Die personenbezogenen Daten werden dabei durch geeignete  technische und organisatorische Maßnahmen vor der Kenntnisnahme Dritter geschützt. Sonstige Informationen und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur intern verarbeitet, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind (z.B. Speicherung von Telefon- und Faxnummern einzelner Mitglieder) und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung entgegensteht.
  2. Pressearbeit
    Die St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V. informiert – soweit erforderlich und angebracht – lokalen Zeitungen, Zeitschriften und die Tagespresse sowie – soweit angebracht – die bundeseigene Zeitung „Der Schützenbruder“ über Turnierergebnisse und besondere Ereignisse (Königsschuss, Ehrungen u. a. ). Diese Informationen werden gegebenenfalls zusätzlich auf der Internetseite der Bruderschaft in Text- und Bildform veröffentlicht. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand dieser Veröffentlichung widersprechen. Im Falle des Widerspruchs unterbleiben in Bezug auf das widersprechende Mitglied weitere Veröffentlichungen. Personenbezogene Daten des widersprechenden Mitglieds werden von der Internetseite der Bruderschaft entfernt.
  3. Weitergabe von Mitgliedsdaten an Vereinsmitglieder
    Der Vorstand kann  besondere Ereignisse des Vereinslebens, insbesondere die Durchführung und die Ergebnisse von Schiessturnieren sowie Feierlichkeiten an den Bekanntmachungstafeln bei der Kirche bekannt geben. Dabei können personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden. Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand einer solchen Veröffentlichung widersprechen.  Im Falle des Widerspruchs unterbleibt  in Bezug auf das widersprechende Mitglied eine  weitere Veröffentlichung an den Bekanntmachungstafeln bei der Kirche, mit Ausnahme von Ergebnissen aus Verbandsturnieren und Vereinsturnierergebnissen. Mitgliederverzeichnisse werden nur an Vorstandsmitglieder und sonstige Mitglieder ausgehändigt, die im Verein eine besondere Funktion ausüben, welche die Kenntnis der Mitgliederdaten erfordert. Macht ein Mitglied geltend, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte benötigt, händigt der Vorstand die Liste nur gegen die schriftliche Versicherung aus, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden.
  4. Weitergabe von Mitgliedsdaten an die Bundesorganisation
    Als Mitglied im Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Am Kreispark 22, 51379 Leverkusen-Opladen ist die St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V. verpflichtet, seine Mitglieder an den Bundesverband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse und Eintrittsdatum im Verein. Des Weiteren können alle in der vereinseigenen Software gespeicherten Daten in das Vereinsprogramm „ Bastian“ unseres Bundes zur weiteren Verarbeitung übergeben werden. Diese dienen der genauen namentlichen Mitgliedermeldung und der Prüfung von Ehrungen und Auszeichnungen durch den Bundesverband.
  5. Aufbewahrungsfrist von Mitgliederdaten
    Beim Austritt eines Mitgliedes werden die Daten des Mitglieds aus der Mitgliederliste gelöscht. Die St. Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell e.V. speichert jedoch bei verdienstvollen Mitgliedern die Daten des Mitglieds zur Führung ihrer Vereinschronik. Personenbezogene Daten des  austretenden Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffend,  werden gemäß den steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts durch den Vorstand aufbewahrt.

Rietberg, den 22. März 2014

Der Vorstand

Kontakt Vereinsangelegenheiten

Für Vereinsangelegenheiten:
Brudermeister Manfred Habig

manfred.habig@gmx.de

Kontakt Webseite

Für Fragen und Anregungen hinsichtlich dieser Website:

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