Alternative Veranstaltungen nicht ausgeschlossen

Schützenfest-Saison 2021

Traditionelle Festsaison erneut abgesagt

Rietberg (ssn). Am Mittwochabend haben sich die Schützen im Rietberger Land digital zusammengeschlossen und über die Saison 2021 beraten. Wie diese Zeitung aus Kreisen der Grünröcke erfahren hat, werden auch die weiteren sechs Vereine auf die traditionelle Ausrichtung ihres Hochfests verzichten.

Die Druffeler St.-Johannes-Schützen hatten bereits im März beschlossen, ihr Fest nach 2020 neuerlich ausfallen zu lassen. Hintergrund ist die Corona-Schutzverordnung, nach der Großveranstaltungen – wozu auch Schützenfeste zählen – bis mindestens 31. Mai untersagt sind. Das Vogelschießen der Druffeler findet traditionell an Pfingsten statt. Sie setzen in der Regel zugleich den Startpunkt für die weiteren Schützenfeste in Rietberg. Wie weiter bekanntgeworden ist, behalten sich die Schützenvereine vor, viruskonforme Alternativveranstaltungen zum jeweiligen Festtermin zu organisieren.

Alternative Veranstaltungen nicht ausgeschlossen

Rietberg (gl). Das Impftempo in Deutschland nimmt weiter Fahrt auf. Selbst die führenden Virologen sehen erstmals so etwas wie Licht am Ende des Tunnels. Für die Schützenfest-Saison im Rietberger Stadtgebiet wird es dennoch nicht mehr reichen: Am Mittwochabend einigten sich wie berichtet die sieben Vereine auf eine neuerliche Generalabsage. In einer gemeinsamen Presseerklärung gehen sie auf die Gründe für diese Entscheidung ein.

Die Corona-Pandemie mache der Durchführung der beliebten Volksfeste erneut einen Strich durch die Rechnung, heißt es darin. Druffel an Pfingsten sowie Bokel und Mastholte im Juni hätten schon allein wegen der aktuellen Allgemeinverfügung die Segel streichen müssen. Jetzt übten die weiteren vier Vereine den Schulterschluss.

„Zum einen kann niemand ernsthaft daran glauben, dass ein Schützenfest in gewohnter Form dieses Jahr überhaupt möglich sein wird. Zum anderen wollen wir den Königspaaren, die uns nun schon seit zwei Jahren die Stange halten, keinen Abschied mit einer Rumpfsaison auswärtiger Feste zumuten“, betont Stefan Kay, Vorsitzender der Rietberger Gilde, die im August mit ihrem Fest an der Reihe wäre. Sprich: Die Regenten und Throngesellschaften sowie die Jungschützenmajestäten bleiben ein weiteres Jahr im Amt – in der Hoffnung, dass 2022 dann wieder gefeiert werden kann.

Allein mit Blick auf Festwirte, Schausteller und Musikkapellen wollen alle Vereine jedoch schauen, was über das Jahr hinweg hinsichtlich des dann herrschenden Pandemiegeschehens an möglichen Alternativveranstaltungen auf die Beine gestellt werden kann. „Das sind wir unseren langjährigen Partnern schlichtweg schuldig“, sagt Varensells Brudermeister Manfred Habig. „Zudem wollen wir unseren Mitgliedern nach all der tristen Zeit auch irgendwann mal wieder etwas Abwechslung bescheren.“

© für Bericht und Foto:: die Glocke

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